05.11.2026

energate jahresreport gas 2026 | Der Gasmarkt bleibt im Krisenmodus

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2026 sollte das Jahr nach der Krise werden. Doch es kam anders: Der Irankrieg, die Schließung der Straße von Hormus und die angespannte Situation auf dem Speichermarkt haben die Branche erneut vor große Herausforderungen gestellt. Der neue energate jahresreport gas 2026 analysiert die wichtigsten Entwicklungen des Jahres und gibt einen Ausblick auf 2027.

 

Irankrieg und Gasspeichermarkt im Fokus

 

Die Auswirkungen des Irankrieges und der Schließung der Straße von Hormus sind ein zentrales Thema des Jahresreports. Sie werden voraussichtlich auch 2027 noch deutlich spürbar sein, unabhängig davon, wann die Straße wieder nachhaltig geöffnet wird.

 

Eine weitere Entwicklung, die 2026 endgültig zur Krise wurde, betrifft den Speichermarkt. Strukturelle Probleme, eine unglückliche Regulierung und die Krise im Persischen Golf haben die Situation verschärft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) hat deshalb seine bisherige Haltung aufgegeben, dass der Markt die Speicherbefüllung regelt. Eine nationale Gasreserve beziehungsweise die Möglichkeit eines weiteren Instruments zur Sicherung der Speicherbefüllung sind Neuland für Deutschland.

 

Interviews und weitere Themen

 

In Interviews mit Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender von EWE, sowie Stephan Haupt und Konstantin von Oldenburg, den beiden Geschäftsführern von VNG Handel & Vertrieb, werden die Themen vertieft. Weitere Schwerpunkte sind die Eckpunkte der Grüngasquote des BMWE, die Stefan Dohler kritisch bewertet, sowie ein möglicher Neustart beim Wasserstoff.

 

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