Wir befinden uns in unruhigen Zeiten. Auch ¿ oder gerade ¿
Energieunternehmen bekommen dies zu spüren. Zum einen steigen die
Großhandelspreise für Energie deutlich. Zum anderen müssen sich die Betreiber kritischer Infrastrukturen auch um die Sicherheit derselben sorgen. Dabei geht es zum einen um physische, aber auch um virtuelle Gefahren, wie unser
Themenschwerpunkt ¿Safer EVU¿ zeigt. Das Fazit unser Autorinnen und Autoren lautet: Jeden wird es früher oder später treffen, daher gilt es, gut vorbereitet zu sein, um Ausfälle zu verhindern und kritische Infrastrukturen zu schützen.
Ebenfalls umfangreiche Vorbereitungen erfordert die
Energiewende. Sie ist gerade für Großstädte eine große Herausforderung. München macht bei der Wärmewende vor, wie der Umstieg gelingen kann. Die drittgrößte Stadt Deutschlands hat gute Voraussetzungen für
Geothermie. Aber auch Wasserstoff fällt in den Augen von
Dr. Florian Bieberbach, Vorsitzender der Geschäftsführung bei den
Stadtwerken München, eine Schlüsselrolle zu, wie Sie im Interview mit ihm erfahren können.
Zu den Aufgaben der Energiewende gehört auch, die Netze resilienter zu machen. Der
Redispatch 2.0 ändert die Rollenverteilung im Energiesektor und macht auch kleine Anlagen steuerbar. Damit sollen die Netze entlastet werden, so die Hoffnung. Gleichzeitig ebnet er den Weg für ein Redispatch 3.0 ¿ mit noch mehr Intelligenz im Netz.
Zur Ausgabe 2|22 Übrigens: Die e|m|w ist ab jetzt Bestandteil des energate-Clubs. Das bedeutet: Sie kommen als e|m|w- beziehungsweise energate messenger-Abonnent nun ¿ ohne Aufpreis ¿ in den Genuss weiterer, mehrwerthaltiger Leistungen. Mehr zum Club und Ihren Vorteilen finden Sie unter www.energate.club