B2B-Kommunikation - von Experten

Wir haben die Energiewirtschaft im Blick - für Sie und Ihre Kunden

Unsere Themen für Ihre Kunden

Verpassen Sie keine Gelegenheit, mit Ihren Kunden über Entwicklungen, Chancen und Herausforderungen ins Gespräch zu kommen! Wir scouten für Sie wöchentlich allein mehr als 100 Nachrichten aus der energate-Redaktion – für Ihren Informationsvorsprung. 

Woche für Woche identifizieren wir die politischen, regulatorischen und Markt-Themen, mit denen Stadtwerke und Dienstleister in der B2B-Kommunikation punkten. Daraus machen wir für Ihre Geschäftskunden hochwertigen, individuellen Content. So spielen Sie Ihre Themen einfach und unkompliziert z.B. in Newslettern, Blog-Artikeln und auch White Papers.  

Jeden Monat präsentieren wir Ihnen hier die Highlights unseres Themenscoutings, kurz, übersichtlich und prägnant.

Unsere Themenvorschläge für April 2020:

Themenkomplex CO2-Bepreisung

Gesetzesentwurf: CO2-Bepreisung soll mit 25 Euro starten

  • Im Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) ist ein CO2-Einstiegspreis von zehn Euro für 2021 vorgesehen. Er soll auf 25 Euro angehoben werden. 
  • Bis 2025 soll der CO2-Preis auf 55 Euro steigen, aktuell sieht das BEHG 35 Euro vor. Danach soll ein Handelssystem mit einem Preiskorridor zwischen 55 und 65 Euro folgen. 
  • Die neuen Zahlen basieren auf einem Referentenentwurf, der den Emissionshandel für Wärme und Verkehr korrigieren soll. Darauf hatten sich Bund und Länder Ende 2019 geeinigt. 

Sie möchten mehr? Wir liefern Ihnen den passgenauen Content für Ihre B2B-Kommunikation.

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Themenkomplex Industrie

Behörden signalisieren flexiblere Fristen für energieintensive Industrien

  • Deutsche Emissionshandelsstelle will nicht eingehaltene Fristen aufgrund der Corona-Krise beim weiteren Vollzug des Europäischen Emissionshandels oder der Strompreiskompensation berücksichtigen. 
  • Auch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) und die Bundesnetzagentur haben angekündigt, Fristprobleme bei Anträgen etwa zur Besonderen Ausgleichsregelung und der Marktkommunikation kulant zu behandeln. 
  • EID und VIK fordern angepasste Bewertungsmaßstäbe oder Ausnahmen auch bei weiteren Fristigkeiten.   

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Themenkomplex Zähl- und Messwesen

Corona-Pandemie im Zähl- und Messwesen

  • Als Reaktion auf die Corona-Krise hat die Bundesnetzagentur nun klargestellt, dass die Prozessfristen in der Marktkommunikation grundsätzlich bestehen bleiben.
  • Rund um die Themen Zählertausch und -ablesung herrscht derweil überwiegend Stillstand. 
  • Betroffen ist davon auch der erst kürzlich gestartete Smart-Meter-Rollout. 
  • Die Beschlusskammern (BK) 6 und 7 der Bundesnetzagentur halten das Aussetzen von Prozessfristen für „nicht sachgerecht“ 

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Hier finden Sie unsere Themenvorschläge aus den vergangenen Monaten. Gerne erstellen wir Ihnen auch zu diesen Themen passenden Content für Ihre Kunden!

THEMENKOMPLEX ENERGIEMANAGEMENT
Energiemanagement: Anforderungen steigen
Seit 21.02.2020 gilt ISO 50001:2018 für das Energiemanagement von Betrieben Die Zertifizierung kann ab dem Stichtag ausschließlich nach der 2018 revidierten Norm erfolgen Alte Zertifikate verlieren zum 20.08.2021 ihre Gültigkeit

THEMENKOMPLEX INDUSTRIE
Green Deal: Deutschland fordert Planungssicherheit für energieintensive Industrien
In der Diskussion um den "Green Deal" der EU-Kommission lehnt die Bundesregierung weitere Verschärfungen für die Industrie ab. Die Bundesregierung stellt sich gegen eine strengere Zuteilung der kostenlosen Zertifikate an die energieintensive Industrie, eine Abschaffung der Kompensation für indirekte CO2-Kosten für die stromverbrauchende Industrie oder die Kürzung der "Carbon Leakage"-Liste.

THEMENKOMPLEX KLIMAPOLITIK
Industrie und Gaswirtschaft üben klimapolitischen Schulterschluss
17 große Unternehmen der Gaswirtschaft sowie der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und der Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft (VIK) bieten der Politik einen energie- und klimapolitischen Dialog an. Ziel dieses Dialoges soll es sein, in der klimapolitischen Debatte die "Sicherung des Wirtschaftsstandortes Deutschland nicht aus dem Auge zu verlieren"

THEMENKOMPLEX MARKTENTWICKLUNG
Startschuss für den Smart-Meter-Rollout ist gefallen

Am 31. Januar hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) die dazu notwendige positive Markterklärung veröffentlicht. Ab sofort sind damit die grundzuständigen Messstellenbetreiber verpflichtet, innerhalb von drei Jahren zehn Prozent der Pflichteinbauten abzuarbeiten. Aufgrund der 10-Prozent-Regel müssen damit in drei Jahren 400.000 Smart-Meter-Gateways verbaut werden.

THEMENKOMPLEX POLITIK
Bundestag will Gebäudeenergiegesetz nachjustieren
Der Bundestag hat in erster Lesung über den Entwurf eines Gebäudeenergiegesetzes beraten. Vertreter beider Fraktionen stellten in Aussicht, dass im parlamentarischen Verfahren noch an einigen Stellen nachjustiert werden müsse. Das betrifft Punkte wie Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge, Gebäudeautomatisierung, synthetische Brennstoffe oder Biomethan.

THEMENKOMPLEX RECHT & GESETZE

BGH klärt strittigen Begriff der Kundenanlage
Eine Kundenanlage muss sowohl für den Wettbewerb als auch den Netzbetreiber unbedeutend sein, so das erste Urteil vom 12.11.2019 (EnVR 65/18) Zudem urteilte der BGH, dass Straßen durch eine Kundenanlage führen dürfen (EnVR 66/18) Die Urteile bestätigen die Vorinstanzen und die Auffassung der Bundesnetzagentur Sie sind relevant für Anbieter von Mieterstromanlagen und Verteilnetzbetreiber THEMENKOMPLEX NETZE Reform der Netzentgelte stockt Die Netzentgelte sollen künftig verursachergerecht und netzdienlich verteilt werden Dieses Reformvorhaben vereinbarten Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag In der Umsetzung hinken die Regierungsparteien hinterher; das weitere Vorgehen ist noch nicht entschieden, ein Gesetzentwurf wird ggf. im Laufe des Jahres vorgelegt 

THEMENKOMPLEX MARKTENTWICKLUNG
Smart-Meter-Rollout kann 2020 starten
Im Dezember wurde der dritte Smart-Meter-Gateway zertifiziert. Die Pflicht zum Smart-Meter-Rollout startet mit der Markterklärung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Ab Markterklärung müssen die grundzuständigen Messstellenbetreiber in drei Jahren zehn Prozent der Pflichteinbauten installieren, danach in weiteren fünf Jahre 100 Prozent.

THEMENKOMPLEX WASSERSTOFF
Bundesnetzagentur bremst Erwartungen für grüne Gase
Die Fernleitungsnetzbetreiber rechnen mit einer Elektrolyse-Kapazität von 7,5 GW elektrischer Leistung im Jahr 2030 Die Bundesnetzagentur hält maximal 2,8 GW für realistisch. Sie geht von mangelnder Verfügbarkeit erneuerbaren Stroms aus, um Elektrolyse-Anlagen wirtschaftlich zu betreiben. Unklar ist, ob reine Wasserstoffnetze der Regulierung unterfallen oder Gegenstand verbindlicher Vorgaben im Netzentwicklungsplan sein können.

THEMENKOMPLEX INDUSTRIE
Investitionsrahmen für eine dekarbonisierte energieintensive Industrie
Unternehmen der Stahl-, Chemie- oder Zementindustrie brauchen mehr Anreize für Investitionen in emissionsarme Technologien – so eine Studie von Agora Energiewende und Wuppertal Institut Viele Anlagen sind laut Studie veraltet, die Reinvestitionsphase 2020 bis 2030 ist eine Chance für den Klimaschutz Vorgeschlagene Maßnahmen sind: Carbon Contracts for Difference, Umlagen auf Produkte und eine Quote für grünen Wasserstoff 

BMWi setzt auf verbesserte Rahmenbedingungen, Innovation und Wettbewerbsfähigkeit 

  • Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) erkennt eine hohe Belastung des Mittelstandes durch wachsende Energiekosten 
  • Deshalb soll er bei allen Maßnahmen der Energie- und Klimapolitik berücksichtigt werden 
  • Für prozessbedingte CO2-Emissionen in der energieintensiven Industrie setzt das BMWi auch auf die CO2-Abscheidung und Speicherung 


KMU haben Defizite beim digitalen Energiesparen 

  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) machen 99,5 % der deutschen Betriebe aus 
  • KMU haben nur wenig Kenntnisse über smarte Technologien zur Effizienzsteigerung, so ein Vise-Forschungsprojekt 
  • Selbst klassische Einsparpotenziale werden aktuell noch nicht genügend genutzt 
  • Energieeffizienz steht aktuell nur bei größeren Unternehmen im Fokus. 


Dekarbonisierung der energieintensiven Industrie: Investitionsrahmen nötig 

  • Viele Anlagen in der Stahl-, Chemie- oder Zementindustrie sind veraltet, so eine Studie von Agora Energiewende und Wuppertal Institut 
  • Die Reinvestitionsphase 2020 bis 2030 ist eine Chance für den Klimaschutz 
  • Es fehlen jedoch Investitionsanreize für emissionsarme Technologien 
  • Vorgeschlagene Maßnahmen sind: Carbon Contracts for Difference, Umlagen auf Produkte und eine Quote für grünen Wasserstoff 


Widersprüchliche Signale beim Wasserstoff 

  • Die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung soll Ende 2019 stehen 
  • Die Fernleitungsnetzbetreiber prognostizieren einen Elektrolyse-Kapazität von 7,5 GW elektrischer Leistung im Jahr 2030 
  • Die Bundesnetzagentur hält lediglich 2,8 GW für realistisch, sie prognostiziert eine mangelnde Verfügbarkeit erneuerbaren Stroms und damit unwirtschaftliche Elektrolyse-Anlagen 

Masterplan Ladeinfrastruktur steht
Die Bundesregierung hat ihren "Masterplan Ladeinfrastruktur" final mit allen Ministerien abgestimmt. In dem Dokument, das der energate-Redaktion vorliegt, konkretisiert sie, wie Deutschland seine Emissionen im Verkehr bis 2030 um 40 bis 42 Prozent senken will  Für den bundesweiten Ausbau von Ladeinfrastruktur sollen Mittel in Höhe von mehr als 3,3 Mrd. Euro fließen.  Einen entsprechenden Finanzplan habe die Bundesregierung vor Kurzem beschlossen, so Eva Ackermann aus dem Referat Elektromobilität, Lade- und Wasserstoffinfrastruktur im Bundesverkehrsministerium.  Im finalen Entwurf für einen "Masterplan Ladeinfrastruktur" mit Datum 31. Oktober fehlte die Summe von 3,3 Mrd. Euro, obwohl sie in früheren Entwürfen noch aufgeführt wird. Ein Grund dafür ist offenbar, dass der Löwenanteil der Mittel noch nicht an bestimmte Maßnahmen gekoppelt ist.  in den kommenden zwei Jahren sollen 50.000 öffentlich zugängliche Ladepunkte errichtet werden, teilte die Bundesregierung mit. 

Industrie- und Energiesektor senken CO2-Ausstoß
Die vom europäischen Emissionshandel erfassten Industriebetriebe und Kraftwerke haben ihren CO2-Ausstoß im Jahr 2018 spürbar verringert. Nach vorläufigen Zahlen zeichnet sich in der Gesamtbetrachtung für 2018 ein Rückgang der Emissionen ab und zwar um rund zwei Prozent. Damit wird die EU ihr Ziel von 20 Prozent weniger Emissionen im Jahr 2020 (gegenüber 1990) höchstwahrscheinlich übererfüllen. 

Umlagebelastung im kommenden Jahr nimmt zu
Die Umlagen auf den Strompreis steigen für das Jahr 2020 auf insgesamt 7,763 Cent/kWh, eine Zunahme um 0,352 Cent oder 4,5 Prozent. Die Umlage zur Förderung der erneuerbaren Energien beträgt im kommenden Jahr 6,756 Cent/kWh. Die Umlage für abschaltbare Lasten steigt von 0,005 auf 0,007 Cent/kWh. Die Umlage nach Paragraf 19 Stromnetzentgeltverordnung zieht von derzeit 0,305 auf 0,358 Cent/kWh an. Die KWKG-Umlage beträgt im kommenden Jahr 0,226 Cent/kWh, das ist eine Senkung gegenüber derzeit 0,28 Cent/kWh. Den Takt gibt die EEG-Umlage mit einem Plus von 5,5 Prozent vor.

KWK-Novelle bis Jahresende
Die Novelle des KWK-Gesetzes will die Bundesregierung bis Ende des Jahres vorlegen. Das kündigte Thomas Bareiß, parlamentarischer Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, an. Eine Befreiung von der EEG-Umlage für KWK-Anlagen zur Eigenversorgung wird es allerdings voraussichtlich nicht geben. Im Gasnetz muss nach Ansicht des Bundesverbandes Kraft-Wärme-Kopplung (BKWK) schon 2025 ein Anteil von 25 Prozent erneuerbarer Gase erreicht werden. "Wir brauchen jährlich ein Wachstum von vier Prozent, wenn wir die Gasversorgung bis 2050 dekarbonisieren wollen", sagte BKWK-Präsident Claus-Heinrich Stahl zur Eröffnung des jährlichen Verbandskongresses in Berlin. 

  • Die Ergebnisse des Klimakabinetts
    • Die Bunderegierung setzt auf vier Elemente: Förderprogramme und Anreize zur CO2-Einsparung, CO2-Bepreisung, Entlastung für Bürger und regulatorische Maßnahmen.
    • Vorgesehen sind umfassende Förderungen in Netze, Erzeugung, Gebäude und Mobilität.
    • Für die Energiewirtschaft ergeben sich in allen Feldern große Chancen in Beratung, Contracting und Projekt-Umsetzung.
  • Übertragungsnetzbetreiber erhöhen Netzentgelte
    • Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber haben ihre vorläufigen Netzentgelte für das kommende Jahr bekannt gegeben.
    • Bis auf Tennet heben alle die Netznutzungsgebühren an. Im Netz von 50 Hertz werden die Entgelte etwa um sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr steigen. Bei Tennet steigen die Entgelte lediglich für Großkunden, die direkt ans Übertragungsnetz angeschlossen sind, für alle weiteren Nutzer bleiben sie auf Vorjahresniveau.
    • Bei Transnet BW beträgt die Steigerung für einen durchschnittlichen Kunden derweil rund 15 Prozent.
    • Amprion spricht von einer Entgelterhöhung von 14,7 bis 15,8 Prozent.
  • BSI zertifiziert zweites Smart-Meter-Gateway
    • Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hat ein zweites Smart-Meter-Gateway zertifiziert.
    • Damit rückt der bundesweite Rollout nach langem Warten näher.
    • Ab drei zertifizierten Gateways gilt die gesetzliche Verpflichtung zu deren Einbau.
    • Erhalten hat das Zertifikat die Sagemcom Dr. Neuhaus GmbH, zudem ist die Lösung von Power Plus Communications (PPC) zertifiziert.
  • Bagatellschwelle entlastet Unternehmen mit geringem Energieverbrauch

Betroffene Unternehmen (sog. „Nicht-KMU“) werden mit einem geringem Energieverbrauch durch die Einführung einer Bagatellschwelle entlastet. Energieauditpflichtige Unternehmen mit einem Gesamtenergieverbrauch über alle Energieträger hinweg von 500.000 kWh oder weniger im Jahr müssen statt eines vollumfänglichen Energieaudits lediglich ausgewählte Basisdaten zu ihrem Energieverbrauch und ihren Energiekosten über eine Onlinemaske an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) melden.

  • Weiter Unklarheit bei Abgrenzung von Drittstrommengen

Die Ausnahmen für die EEG-Umlage von Unternehmen und Betrieben gelten nur für selbstverbrauchten Strom, nicht aber für solchen, der an Dritte weitergeleitet wird, also etwa an einen Dienstleister, der eine Kantine betreibt.  Seit jeher war die Abgrenzung der Strommengen gegenüber den Netzbetreibern in der Praxis nicht ganz unproblematisch. Für die Unternehmen ist das Thema äußerst relevant, sie fürchten bei Fehlern um den Verlust der millionenschweren Umlageprivilegien.

  • Gutachten empfiehlt Rechtsrahmen für die Flexibilisierung

Besitzer von Wärmepumpen oder Elektroautos sollen künftig verpflichtend am Netzmanagement teilnehmen. So sieht es ein Gutachten im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums für eine Flexibilitätsverordnung vor, das energate vorab vorlag.  Als Anreiz soll es Vergünstigungen bei den Netzentgelten geben. Das Gutachten ist damit der erste Aufschlag für eine Reform des § 14a Energiewirtschaftsgesetz im Sinne einer Flexibilisierungsverordnung. 

  • Themenkomplex Politik: Bund bekräftigt Zeitplan für Klimagesetz
    • Bis Ende September soll ein Maßnahmenprogramm zum vollständigen Erreichen der verbindlichen Klimaschutzziele 2030 vorliegen.
    • Eine Gesamtstrategie für die gesetzliche Umsetzung wird bis Ende des Jahres festgelegt.
    • Die Frage, ob ein CO2-Bepreisungssystem noch in dieser Legislaturperiode umgesetzt wird, ließ die Regierung offen.
  • Themenkomplex Elektromobilität: Bund weitet Privilegien für E-Autos aus
    • Die Bundesregierung will über erweiterte Steuererleichterungen für Elektrofahrzeuge klimafreundlichere Mobilität stärker anreizen. Im Bereich E-Mobilität sind insbesondere drei Maßnahmen vorgesehen:
    • Laden eines Elektro- oder Plug-in-Hybridfahrzeugs im Betrieb des Arbeitgebers bis Ende 2030 steuerfrei.
    • Dienstwagenprivileg für E-Autos von aktuell 2021 auf Ende 2030 verlängert.
    • Jobtickets künftig mit 25 Prozent pauschal zu versteuern.
  • Themenkomplex Klimaschutz & Emissionen: Klimafreundliche Wärme durch industrielle Kältetechnik
    • Der Einsatz von Kältetechnik könnte die CO2-Emissionen im Wärmesektor massiv reduzieren. Dies hat eine Kurzstudie des Deutschen Kälte- und Klimatechnischen Vereins (DKV) gemeinsam mit der TU Dresden ergeben.
    • Kältetechnische Anlagen und Wärmepumpen könnten die jährlichen Emissionen im Wärmesektor um 80 Prozent senken.
  • Themenkomplex Forschung & Entwicklung: Altmaier will 20 Reallabore fördern
    • Das Bundeswirtschaftsministerium will im Rahmen seines Förderwettbewerbs "Reallabore der Energiewende" 20 Projekte fördern - fünfmal so viele wie ursprünglich geplant.
    • Für die Reallabore sind im Bundeshaushalt 100 Mio. Euro jährlich über einen Zeitraum von fünf Jahren eingeplant.
    • Für die Reallabore in den Kohlerevieren sollen im nächsten Haushalt 2020 zusätzliche 200 Mio. Euro zur Verfügung stehen, verteilt auf vier Jahre

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Thomas Prestin
Leiter Vertrieb
Tel: +49 (0) 201.1022.505
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