Single

Stiftung "2 Grad" fordert ambitionierten Kohleausstiegsplan

Die Stiftung "2 Grad", hinter der 13 große deutsche Unternehmen aus verschiedenen Branchen stehen, hat sich für einen ambitionierten Kohleausstiegsplan ausgesprochen. Zu den Unterzeichnern gehören die Telekom, die Deutsche Bahn, Aida, Ikea aber auch die Stadtwerke München sowie die Stadtwerkekooperation Trianel, die selbst Kohlekraftwerke betreiben. "Ein Kohlekonsens muss so ambitioniert ausgestaltet werden, dass er sich an Paris messen lassen kann - also auch Anstrengungen für eine Begrenzung auf deutlich unter zwei Grad erkennbar sind", sagte der Präsidiumsvorsitzende Michael Otto, auch Aufsichtsratsvorsitzender des Versandhandels Otto.

Ein Verbände- und Gewerkschaftsbündnis wendet sich derweil gegen die geplante Verschärfung des europäischen Emissionshandels. Die Brüsseler Kommission hat einen Vorschlag für die Ausgestaltung des Emissionshandels ab 2020 vorgelegt, wonach die Gesamtzahl der Zertifikate jährlich um 2,2 Prozent sinken soll. Vor allem die Kürzungen bei den kostenlosen Zuteilungen von CO2-Emissionsrechten lehnt das Bündnis "Zukunft der Industrie" ab, an dem unter anderem BDI, DIHK, VCI sowie DGB, IG Metall und IGBCE beteiligt sind.

Machen Sie Ihren Vertrieb fit!

Der Geschäftsbereich energate Kommunikation scannt für Sie die Energiebranche und findet die wichtigen Themen für Ihre Mitarbeiter und Kunden, griffig zusammengefasst für Vertriebs- und Marketingziele.

Mehr Infos und Referenzen finden Sie hier.