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Kapferer: "Der BDEW muss sich kontinuierlich modernisieren"

Seit Mai leitet der ehemalige Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Stefan Kapferer, den Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Sicherlich keine leichte Aufgabe, denn immerhin gilt es im Verband zahlreiche, oft unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bekommen. Für die gerade frisch erschienene Ausgabe der e|m|w sprach Kapferer im Interview über seine neue Aufgabe und die Herausforderungen, die sich durch die Digitalisierung für die Energiewirtschaft ergeben. So sei das Ziel der digitalen Agenda des BDEWs gerade nicht, den Unternehmen zu sagen, dass sie sich Sorgen machen müssen. Vielmehr ist es das Ziel, Unternehmen zu ermuntern, nach Potenzialen für neue Geschäftsfelder Ausschau zu halten. Als gelungenes Beispiel führt er den Gateway-Admistrator Gwadriga an, bei dem sich die drei Regionalversorger EWE, Rheinenergie und Westfalen Weser Netz zusammengetan haben, um gemeinsam etwas Neues zu entwickeln.

In der aktuellen e|m|w finden Sie darüber hinaus ein interessantes Interview mit Dr. Susanna Zapreva, die bei den Stadtwerken Hannover das Ruder vom langjährigen Vorstandsvorsitzenden Michael Feist übernommen hat. Außerdem widmet sich das Heft-Special den „grünen Chancen“ und fragt Experten, ob Stadtwerke trotz der verschärften Anforderungen aus dem neuen EEG weiter in Wind- und Solarprojekte investieren sollten. Neben einem umfangreichen Sonderteil Schweiz berichten wirauch  über den e|m|w-Round-Table, bei dem sich Führungskräfte aus der Finanzbranche, Wohnungswirtschaft und Energiewirtschaft über die Chancen und Risiken der Digitalisierung ausgetauscht haben.

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